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In diesen Tagen fällt es nicht immer leicht, das Leben positiv zu betrachten. Sorgen und Ängste begleiten uns durch den Tag. Viele Gedanken kreisen im Kopf herum. Bleiben meine Familie und ich gesund? Behalte ich meine Arbeit? Wie halte ich die soziale Isolation aus? Eine positive Grundeinstellung ist eine wichtige Voraussetzung, gesund und erfolgreich Krisen zu begegnen. Positives Denken stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern unterstützt die Kreativität auf der Suche nach innovativen Lösungen. Positives Denken bedeutet aber nicht, dass Sie nur noch beschwingt und sorglos durchs Leben tanzen und alles Negative ausblenden. Es geht mehr darum zu verstehen, dass eine Situation immer positive und negative Anteile besitzt und es in unserer Hand liegt, mit welchem Bewertungssystem wir die Welt betrachten.

 

Im Folgenden finden Sie 11 Tipps für eine positivere Grundeinstellung.

 

1. Finden Sie das Positive in einer Situation

Fast immer gibt es in einer Situation auch etwas Gutes oder zumindest etwas, woraus man lernen kann. Nehmen Sie Hindernisse als Herausforderungen an und versuchen Sie, das Beste aus der Situation zu machen. Die Doppelbelastung zwischen Homeoffice und Homeschooling kann die Nerven stark belasten, sie bietet aber auch die Chance, die Familienstrukturen neu zu definieren. Kinder können lernen, mehr Verantwortung zu übernehmen.

 

2. Seien Sie dankbar

Es gibt immer etwas im Leben wofür man dankbar sein kann. Seien Sie dankbar, dass Ihre Familie und Sie noch gesund sind. Wir in einem Land, mit einer medizinischen Versorgung leben, die unsere Überlebenschancen bei einem schweren Verlauf von COVID 19 deutlich erhöht. Das Wetter uns zur Zeit fast täglich mit schönstem Sonnenschein verwöhnt und wir die wunderschöne Frühlingsnatur genießen können. Schreiben Sie auf, wofür Sie gerade dankbar sind. Ich bin mir sicher es fallen Ihnen mindesten drei Dinge ein.

 

3. Lächeln Sie

Wer lächelt, ist automatisch glücklicher. Durch ein Lächeln werden in unserem Gehirn Glückshormone freigesetzt. Unser Gehirn bekommt die Information über die Aktivität unserer Gesichtsmuskeln. Wer missmutig schaut, fühlt sich auch automatisch schlechter gelaunt.

 

4. Entziehen Sie negativen Gedanken Ihre Aufmerksamkeit

Sie haben es in der Hand, wie viel Macht Sie Ihren negativen Gedanken geben. Negative Gedanken führen zu schlechter Laune, einem verminderten Selbstwertgefühl und nehmen uns den Mut. Springen Sie rechtzeig ab, sobald Sie bemerken, dass sich das negative Gedankenkarussell in Ihrem Kopf beginnt zu drehen. Sport oder Meditation sind hilfreiche Mittel gegen die Negativspirale.

 

5. Entfernen Sie sich von negativen Menschen

Nicht nur negative Gedanken vergiften unser Leben, sondern auch negative Menschen. Umgeben Sie sich ständig mit negativen Menschen, färbt die Einstellung langfristig auf Sie ab. Suchen Sie sich, insbesondere wenn es Ihnen selber gerade nicht so gut geht, positive Menschen. Diese machen Sie automatisch glücklicher.

 

6. Vermeiden Sie Vergleiche mit anderen

Wer sich mit anderen vergleicht, kann nur verlieren. Es gibt immer irgendjemanden der mehr Geld hat, ein schöneres Auto fährt, einen tolleren Job hat, intelligentere Kinder oder einen hübscheren Partner. Bedenken Sie, dass dies nur subjektive Wahrnehmungen sind. Überlegen Sie ehrlich, ob Sie mit dem Menschen, den Sie beneiden wirklich tauschen wollen. Sie bekommen dann nicht nur den einen Aspekt, den Sie beneidenswert finden, sondern das Gesamtpaket. Ist Ihr Leben im gesamten Vergleich wirklich schlechter oder können Sie glücklich sein, für das, was Sie haben?

 

7. Verlassen Sie Ihre Opferrolle

Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben. Auch wenn es mal nicht so gut läuft, verfallen Sie nicht in die Opferrolle. Sie haben viele Aspekte Ihres Lebens selbst in der Hand. Es ist tatsächlich etwas dran an dem Spruch „wenn eine Tür zufällt, öffnet sich eine andere.“ Allerdings muss man die Möglichkeiten auch wahrnehmen.

 

8. Achten Sie auf Ihre Grenzen

Gerade jetzt, wo viele Familien eng aufeinander sitzen, werden die eigenen Grenzen stark strapaziert. Es fehlen die Rückzugsorte und eigene Bedürfnisse treten in der Hintergrund. Nehmen Sie sich bewusste Auszeiten und setzen Sie klare Grenzen. So bleiben Sie gelassener und habe eine positivere Grundeinstellung.

 

9. Feiern Sie Ihre Erfolge

Auch kleine Erfolge sind es würdig, gefeiert zu werden. Der Vorteil, Sie machen sich Ihre Erfolge deutlich bewusst und erkennen, dass die Lage nicht so aussichtslos ist. Das motiviert weiterzumachen.

 

10. Lernen Sie etwas Neues

Lebenslanges Lernen hält geistig fit und stärkt das Selbstwertgefühl. Was wollten Sie schon immer mal lernen – ein Instrument oder eine Sprache? Können Sie die momentane Geschäftsflaute nutzen, um Ihre Kompetenzen weiterauszubauen? Anstatt eine Fernsehserie nach der nächsten zu konsumieren, besuchen Sie doch mal ein Online-Webinar. Es gibt zur Zeit viele tolle, auch kostenlose, Angebote zur Weiterbildung.

  

11. Filtern Sie die Nachrichtenflut

Die täglichen Katastrophenmeldungen rund um COVID-19 können ziemlich beängstigend sein. Auf sämtlichen Kanälen überfluten uns die neuen Infektions- und Todeszahlen, sowie Schreckensszenarien von Millionen von Toten und zu wenigen Beatmungsplätzen. Durch die verschiedenen Forschermeinungen blickt kaum mehr ein Mensch durch. Was sind jetzt genau Vorerkrankungen? Wie hoch ist meine persönliche Sterbewahrscheinlichkeit? Die Suche auf Google beginnt und schon sind wir mitten drin in der Medienhysterie. Informieren Sie sich einmal täglich über einen seriösen Kanal und lassen Sie sich ansonsten nicht ununterbrochen von negativen Meldungen, insbesondere über die sozialen Netzwerke, bombardieren.

 

Behalten Sie Ihre positive Grundeinstellung trotz Corona.